Paket­zu­stel­ler — Ein Traumjob?

Die Deut­sche Post DHL hat laut einer Recher­che des NDR rund 10% ihrer Zustell­ge­biete an Sub­un­ter­neh­mer abge­ge­ben, bei ande­ren Paket­diens­ten wie Her­mes oder GLS sind es sogar 100%. Die Arbeits­be­din­gun­gen, unter denen Men­schen bei die­sen Sub­un­ter­neh­mern für uns alle arbei­ten, sind kata­stro­phal. Der NDR nennt seine Repor­tage nicht umsonst „Die Arbeitssklaven”.

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Let me Enter­tain you

Eigent­lich suchte ja meine Freun­din — ange­sta­chelt durch einen Freund, wel­cher Kunde des rosa Rie­sen ist und Enter­tain bezieht — nach einer mög­lichst kos­ten­güns­ti­gen Mög­lich­keit, Serien im eng­li­schen Ori­gi­nal­ton zu schauen. Und Enter­tain macht dies mög­lich, und noch viel mehr. Neben vie­len Sen­dern, auch mit Spar­ten­pro­gram­men, ist im Paket auch gleich ein DSL– und Tele­fon­an­schluss vor­han­den. Klingt der­ma­ßen toll, dass wir nach kur­zer Bedenk­zeit beide jeweils einen Antrag aus­füll­ten. Zwei­mal Enter­tain, zwei­mal DSL– und Tele­fon­an­schluss, zwei­mal Mediamarkt-Gutschein in Höhe von 240 Euro.

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Sky­rim

Es steht für mich fest: Mein Spiel des Jah­res 2011 ist The Elder Scrolls 5 — Sky­rim! Sel­ten gibt es Spiele, die einen mit ihrer lie­be­vol­len Aus­ge­stal­tung direkt vom ers­ten Moment an ver­zau­bern. Sky­rim macht dies wort­wört­lich präch­tig. Schon das Haupt­menü des Spiels, wel­ches auf schwar­zem Hin­ter­grund ledig­lich das Sky­rim–Logo prä­sen­tiert — natür­lich ein Dra­che — und mit kraft­vol­ler, an die Herr der Ringe–Ver­fil­mun­gen erin­nern­der Musik, unter­stützt durch einen nicht weni­ger kraft­vol­len Män­ner­chor, der nicht bes­ser zum nor­di­schen Set­ting der Spiel­welt pas­sen könnte, sofort einen woh­li­gen Schauer erzeugt, ver­heißt epi­sche Aben­teuer. Sind Sie dann ein paar Stun­den durch diese vir­tu­elle nor­di­sche Land­schaft namens Him­mels­rand — wie pas­send, wenn nachts Nord­lich­ter den Him­mel erhel­len — gestreift und haben die ers­ten Kämpfe über­stan­den, die ers­ten Erzäh­lun­gen in alten Schrif­ten ver­folgt und die ers­ten Schätze gefun­den, wer­den Sie fest­stel­len, dass Bethesda mit Sky­rim etwas Gro­ßes geschaf­fen hat.

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Im Krieg mit dem Papier

Ich befinde mich im Krieg. Seit Sams­tag früh. Mein Wohn­zim­mer das Schlacht­feld, Locher und Büro­klam­mern meine Waf­fen, meine zehn Fin­ger spie­len Sol­da­ten. Schließ­lich müs­sen die Behör­den, Ver­si­che­run­gen, auch mein Arbeit­ge­ber, irgend­wann beschlos­sen haben, mir ins­ge­heim den Krieg zu erklä­ren und mich mit unnütz bedruck­tem Papier zu bekämp­fen. Das muss pas­siert sein, als ich acht­zehn wurde. Sie schi­cken es mir seit­dem in rau­hen Men­gen, stän­dig irgend­wel­che Kon­to­über­sich­ten, Was-wäre-wenn-Szenarien, Auf­for­de­run­gen, bei ihnen Geld zu lei­hen — Ach, ich kann Ihnen gar nicht alles auf­zäh­len, was so ziel­si­cher in mei­nem Brief­kas­ten lan­det, in der Frank­fur­ter Straße.

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Von einem, der aus­zog, das Fürch­ten zu lernen

Demon’s Souls galt lange Zeit als eines der schwie­rigs­ten Spiele über­haupt. Ich selbst spiele der­zeit Dark Souls, den inof­fi­zi­el­len Nach­fol­ger des 2009 exklu­siv für die Play­sta­tion 3 erschie­ne­nen Mach­werks düs­te­rer Natur, vom glei­chen Ent­wick­ler­stu­dio, eben­falls im Rol­len­spiel­genre ange­sie­delt. Und ja, allem Anschein nach scheint Dark Souls zwar nicht unfair, aber den­noch ein Quent­chen erbar­mungs­lo­ser zu sein als sein indi­rek­ter Vor­gän­ger, noch ein Stück schwie­ri­ger, wenn man Test­be­rich­ten glau­ben kann.

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In Geden­ken an Steve Jobs

Steve Jobbs Mitt­woch Abend ver­starb Steve Jobs im Alter von nur 56 Jah­ren. Der Grün­der des wohl sty­lischs­ten Unter­neh­mens für Com­pu­ter und Peri­phe­rie, Apple, erlag nun doch dem Kampf mit dem Krebs. Stän­dig hat er mit die­ser Krank­heit gerun­gen, und par­al­lel zum Ver­lauf sei­ner Gesund­heit voll­führte auch der Akti­en­kurs des Unter­neh­mens stän­dige Kur­ven nach unten und wie­der nach oben. Apple ist abhän­gig von Jobs, die Fans der Geräte mit dem Apfel fas­zi­niert von Jobs, dem Idea­lis­ten, dem Visio­när, der es schaffte, in sei­ner Garage den wohl ein­fluss­reichs­ten Kon­zern für mobile End­ge­räte aus dem Nichts her­aus zu grün­den. So sehr ich den Tod Jobs bedauere, wer­den die nächs­ten Wochen und Monate doch sehr inter­es­sant wer­den. Wird es Apple gelin­gen, den Ver­lust ihres Grün­ders und krea­ti­ven Kop­fes hin­ter all den Gerä­ten mit dem i im Namen zu ver­dauen, ohne Scha­den zu neh­men? Wird es wei­ter­hin End­ge­räte mit dem ange­knab­ber­ten Apfel als Logo geben, die mit viel Stil und Wisch-Gesten ihre Fans der­ma­ßen begeis­tern, dass sie dop­pelt so viel Geld in die Hand neh­men (und letzt­end­lich aus der Hand geben) wie für das annä­hernd glei­che Gerät des Kon­kur­ren­ten? Oder wird Apple ohne Steve Jobs nur noch eine Apfel­hälfte sein, die nie­mand mehr haben möchte, die im Korb neben all den ande­ren auf Hoch­glanz polier­ten Äpfeln so lang­sam Druck­stel­len bekommt und unan­sehn­lich wird?

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DasTextual ist ein privates Blog von Jörg Helfmann. Inhalte unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Top